Für viele Unternehmen, Firmen und Betriebe ist es ein Hauptanliegen, dass deren Angestellte ein Arbeitsumfeld vorfinden, das sie zufrieden und glücklich macht. Es muss „menscheln“. Niemand möchte in einer Atmosphäre arbeiten, die sie abgelenkt, ängstlich macht oder in der sie sich unwohl fühlen. Denn daraus ergeben sich sehr schnell Spannungen im Team oder im Büro, die die Betriebsharmonie stören. Was kann nun Spannungen verhindern und wie kann man dadurch die Mitarbeitermotivation steigern?

Schaffen eines positiven Arbeitsumfelds

Gemäß einer neuen Studie von Oxford Economics und der Firma Plantronics  sollten Unternehmer eine Atmosphäre schaffen, die es den Mitarbeiter ermöglicht, sich zu konzentrieren.

  • Verminderung kontinuierlicher Geräusche oder Lärm.(Beispiel:Schallwände in Großraumbüros installieren)
  • Der Geist benötigt in der Freizeit dringend die Erholung vom Arbeitsstress. Daher sollten Mitarbeiter nicht gezwungen sein, auch im Privatleben berufliche SMS, WhatsApp oder Emails zu lesen.
  • Schaffen von technischen Voraussetzungen, um es Mitarbeitern zu ermöglichen, sich ein Büro zu Hause einzurichten. Eine funktionierende Internet-Verbindung, ein Netzwerk und eine zuverlässige Mailverbindung sind Voraussetzung für den Kontakt mit der eigenen Firma, Kunden und Geschäftspartnern.

Erfolgreiche Teambesprechungen

Die Kommunikation im Team stellt eine der größten Herausforderungen dar. Konflikte und Streitigkeiten können durch sprachliche Missverständnisse hervorgerufen werden. So kann etwa den Worten des Sprechers seitens der Zuhörer eine andere oder falsche Bedeutung zugemessen werden. Oder die Zuhörer fühlen sich von den Worten des Sprechers fachlich überfordert. So sinkt auch die Mitarbeitermotivation.

Es gibt nun eine kleine Methode, dies zu vermeiden. Die Idee dieser Methode besteht darin, dass jedes Teammitglied einen Satz Kärtchen erhält, die während der Teambesprechung eingesetzt werden können.  Diese Kärtchen werden vorher im Team gemeinsam erarbeitet. Die Kärtchen können folgende Begriffe enthalten: z.B. „Störung“ oder „Einspruch“. Alle diese Begriffe sollen für alle eindeutig mit einer bestimmten Bedeutung verbunden sein.

Die Karte wird bei einer Störung oder einem Einwand zwar angezeigt, aber der Redner darf noch zu Ende sprechen. Danach stellt der Kartenzeiger kurz dar, durch wen und was er sich gestört fühlt oder gegen was er Einspruch erhebt. Die angesprochene Person oder ggf. das Team als Ganzes hat einige Minuten Bedenkzeit und kann dann ca. eine Minute lang dazu Stellung nehmen.
Wichtig bei dieser Methode ist, dass für alle Teammitglieder die gleichen Regeln gelten und dass die Kärtchen zu Beginn der Teamarbeit gemeinsam erstellt werden. Ebenfalls entscheidend ist, dass die beschlossenen Folgemaßnahmen jeder Karte unbedingt ausgeführt werden, da sonst das Vertrauen in die Methode schnell zerstört wird.

Weitere Tipps, wie Sie Harmonie und Arbeitszufriedenheit durch Konfliktlösung erzeugen, finden Sie hier.

 
 

Rochus-Marian Eder

Diplomierter Europa-Betriebswirt, Finanzfachwirt und ausgebildeter Wirtschaftsmediator. Seit 2004 Inhaber der Firma Surgite!Coaching&Surgite!Strebe nach Lernen (www.surgite-coaching.de). Mitglied der Deutschen Stiftung Mediation und dort Regionalleiter Oberbayern. Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement.

Tags: ,