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16.06.2014, Thüringen

Geld für Forschung und Innovation

Die Regierung in Thüringen legte kürzlich die neue Forschungsstrategie für Thüringen vor.

Thüringen will Industrie und Forschung besser miteinander verzahnen. Ziel sei, bei Neuentwicklungen bis 2020 in die Spitzengruppe der deutschen Bundesländer vorzustoßen, erklärten die Wirtschafts- und Forschungsminister Uwe Höhn und Christoph Matschie (beide SPD) nach Vorstellung der neuen Forschungsstrategie im Kabinett. Danach sollen in Thüringen bis 2020 mehr als 300 Millionen Euro an EU-Geldern für die Förderung von Forschung, Technologie und Innovation ausgegeben werden. Sie sei in einer modernen Industriegesellschaft der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg, sagte Höhn.

Nach Aussage von Matschie geht es um eine anwendungsbezogene Forschung, die Bedürfnisse der Wirtschaft im Blick habe. Im Mittelpunkt stünden vier Spezialisierungsfelder: Industrielle Produktion und Systeme, Mobilität und Logistik, Gesundheit sowie nachhaltiger Ressourceneinsatz und Kommunikationstechnik. Thüringen solle sich so zu einem internationalen Standort für emissionsarme Fahrzeugtechnik entwickeln.

Mit dem Konzept reagiert Thüringen auf Vorgaben aus Brüssel. Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, fordert mehr Anstrengungen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. „Patente sind wichtig geworden. Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft“, sagte Hahn auf dem 5. Weimarer Wirtschaftsforum mit Blick auf die internationale Konkurrenz. In der EU-Förderperiode bis 2020 liege der Schwerpunkt daher auf Forschung und Technologie. Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen in Netzwerken zusammenzubringen, sagte Höhn. Der Freistaat erhält bis 2020 rund 1,2 Milliarden Euro aus den EU-Fonds EFRE und ESF.

Quelle: dpa

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