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04.01.2016, Deutschland

Kritik an Ausschreibungsbedingungen

Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. kritisiert mittelstandsfeindliche Ausschreibungsbedingungen.

Gegenüber dem Bundeskartellamt kritisierte der Bundesverband Sekundärstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) die Ausschreibungsbedingungen. Im Fokus der Kritik lag die Behinderung von kleinen und mittleren Unternehmen an der Teilnahme an öffentlichen Vergabeverfahren. Insbesondere bei kommunalen Aufträgen aus dem Bereich Altpapier seien die Bedingungen gegenüber solcher Unternehmen unfair. Dies führe dazu, dass die Unternehmen auf die Teilnahme an den Vergabeverfahren verzichten.

Der bsve stellte dabei folgende Kritikpunkte heraus:

  • zu kurze Ausschreibungszeiträume
  • einseitige Vertragsverlängerungen ohne Berücksichtigung zwischenzeitlicher Kostensteigerungen
  • Notwendigkeit neuester Fahrzeugtechnik
  • Notwendigkeit modernster Ident- und Verwiegerungssystemen
  • häufige Abfuhrrtythmen
  • hohe Vertragsstrafen

Der bvse hat das Bundeskartellamt daher darum gebeten, die genannten Kritikpunkte im Rahmen der Sektoruntersuchung zu berücksichtigen.

Quelle: Auftragswesen AKTUELL (12 – November 2015) der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V.

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