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19.06.2019, Deutschland

Neue Broschüre zu EMAS

Mit einer neuen Broschüre will das Umweltbundesamt Auftraggebern Möglichkeiten zeigen, EMAS bei Vergaben stärker einzubinden. Geschieht das, lohnt sich die Teilnahme am Öko-Audit auch für Bieter.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Broschüre zu den Möglichkeiten veröffentlicht, das EMAS – Eco-Management and Audit Scheme – in der öffentlichen Beschaffung stärker zu berücksichtigen. Bislang bestehen in vielen Beschaffungsstellen noch Unsicherheiten, wenn es um die Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Aspekten in den Ausschreibungen geht. Entsprechend wenige Bieter geben bei Umfragen an, dass ihnen die Teilnahme an EMAS etwas nützt – 2013 waren es zwischen 6 und 14 Prozent. Die neue Broschüre soll helfen, diese Unsicherheiten abzubauen. So dürfte es nach und nach auch für Bieter wichtiger werden, entsprechendes Engagement nachzuweisen.

Umweltmanagementsysteme wie EU-Öko-Audits dienen dazu, die technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines Bieters zur Umsetzung umweltbezogener Maßnahmen bei Dienst- und Bauleistungen nachzuweisen. Eine Befürchtung in den Beschaffungsstellen lautet, dass EMAS als Eignungskriterium den Bieterkreis zu sehr einschränken könnte. Auch auf diese Sorge geht das Heft ein und zeigt, an welchen Stellen im Vergabeprozess das Öko-Audit neben der Bietereignung noch eine Rolle spielen könnte.

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