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18.11.2019, Berlin

Neues Vergabemodell für Berliner S-Bahn

Fehlende Züge und veraltete Wege sorgen in Berlin oft für Unzufriedenheit und Ärger. Der Senat möchte diesen Zustand verbessern und hat dafür ein neues Vergabeverfahren beschlossen.

Nach Angaben der Senatsverwaltung geht es um ein Auftragsvolumen von fast acht Milliarden Euro, das bisher größte in der Geschichte der Berliner S-Bahn. Der rot-rot-grüne Senat will mit diesem neuen Ausschreibungsmodell den Wettbewerb bei der Berliner S-Bahn stärken. 

Bewerber sollen künftig Angebote für einzelne Teile des Netzes, nicht nur für das Gesamtnetz machen können. Zur Wahl stehen soll auch ob sie sich auf Anschaffung und Instandhaltung oder auf den Betrieb bewerben wollen – alles kann getrennt von verschiedenen Anbietern vergeben werden. Es soll außerdem einen landeseigenen Fahrzeugpool gegründet werden, für den 1300 S-Bahn-Wagen angeschafft werden sollen. 

Noch in diesem Jahr soll das Vergabeverfahren starten, 2022 soll feststehen wer den Zuschlag bekommt. Ab dem Jahr 2026 sollen dann die Züge zum Einsatz kommen.

Quelle:

dpa

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