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24.07.2013, Deutschland

Profit durch umweltbewusstes Wirtschaften

Beispiele aus deutschen Unternehmen zeigen, wie man durch umweltbewusstes Wirtschaften Profite erzielen kann.

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veröffentlichte das Bundesumweltministerium vergangene Woche die Broschüre „Green Economy in der Praxis: Erfolgsbeispiele aus deutschen Unternehmen“. Anhand von 22 Beispielen demonstriert die Broschüre, wie man durch umweltbewusstes Wirtschaften Profite erzielen kann. Die Kreativität und die Vielfalt möglicher Innovationen sollen andere Unternehmer ermutigen, ebenfalls den Weg des „Greening“ der Wirtschaft zu gehen.

Die Beispiele

Ein Best-practice-Beispiel ist die Edelstahlwerk Schmees GmbH. Der Gussteilehersteller senkte den Gasverbrauch durch die Einsetzung einer speziellen Brennertechnologie um die Hälfte und vermeidet so 114 Tonnen CO2 im Jahr. Die Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik GmbH & Co. KG entwickelte, um den Lackierungsprozess nachhaltig zu verbessern, eine umweltschonende Lackfolienbeschichtung und Laserline Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG spart durch die Verbesserung der Bogenauslastung und Makulaturreduzierung etwa 230 Tonnen Papier pro Jahr. Jedes der 22 Beispiele ist in drei Abschnitte aufgeteilt: Herausforderung, Lösung und Informationen zum Unternehmen. Die Lösung beschreibt leicht verständlich die verschiedenen Ansätze der einzelnen Unternehmen, um nachhaltig und chancenorientiert zu wirtschaften.

Zahlen und Fakten

Schon heute benötigen deutschen Unternehmen weniger Rohstoffe und Energie und stoßen weniger Schadstoffe aus als noch im Jahr 2003. Umwelt- und Effizientechnologien entwickelten sich zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren. Der Anteil am deutschen Bruttoinlandsprodukt dieses Wirtschaftszweiges liegt bei knapp 11 Prozent. Auch international kann sich Deutschland sehen lassen. Mit „Green tech made in Germany“ gehören Deutschland etwa 15 Prozent dieses Weltmarktes. Das globale Volumen für diese Märkte lag 2011 bei rund 2.044 Mrd. Euro. 2025 soll es sich mehr als verdoppelt haben.

Die Broschüre des BUM und BDI kann man sich im Internet herunterladen oder kostenlos online bestellen.

Quelle: Pressemittelung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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