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Eignungsleihe

Die Eignungsleihe ist eine Hilfe durch Dritte: Um bei einem öffentlichen Auftrag die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten zu erbringen, kann der Bieter bzw. Bewerber nach § 47 Abs. 1 VgV anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Hierfür muss er jedoch nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Die Möglichkeit der Eignungsleihe besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber oder Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Der Auftraggeber prüft aber, ob die entsprechenden Anforderungen tatsächlich erfüllt werden. Zudem kann er eine gemeinsame Haftung beider Unternehmen für die Ausführung des Auftrags entsprechend der Eignungsleihe verlangen.

Lesen Sie mehr zum Thema Eignungsleihe in unserem Vergabe24 Blog.

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