Das Institut hat sich anlässlich der aktuellen EU-Konsultationen, die zu vereinfachten Vergaberichtlinien führen sollen, mit dem Thema befasst. Darüber hatten die Table Briefings berichtet. Laut dem Instituts-Bericht könnte die EU das Potenzial der umweltorientierten öffentlichen Beschaffung viel besser nutzten: auch als strategischen wirtschaftlichen Vorteil.
Denn eine nachhaltig ausgerichtete Beschaffung könnte die Nachfrage nach ebensolchen Waren, Bau- und Dienstleistungen stärken – die Unternehmen würden dann innovativer in diesem Bereich werden. Der Bericht identifiziert Verteidigung, Bau und Transport als High-impact-Branchen mit hohem Verbesserungspotenzial.
Zentrale Hindernisse, um die vorhandenen Instrumente standardmäßig anzuwenden, seien etwa rechtliche Unsicherheiten oder administrative Fragmentierung. Darum müsste geklärt werden, wie weit die Anforderung „Verbindung zum Auftrag“ ausgelegt werden könnte. Auch sollten die EU-Leitlinien zu einer Vergleichbarkeit und Standardisierung von Beschaffungsprozessen führen.
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