In der Ausschreibung geht es um den Betrieb mehrerer S-Bahn-Linien für 15 Jahre, die Lieferung von 1.400 neuen Wagen und die Fahrzeugwartung für 30 Jahre. Das Vergabeverfahren läuft bereits viele Jahre. Im August hatten die Länder Berlin und Brandenburg entschieden, dass ein Konsortium aus Deutscher Bahn, Stadler und Siemens (Mobility) den Auftrag bekommen sollte, Alstom klagte jedoch.
Die IG Metall möchte das Brandenburger Alstom-Werk in Henningsdorf nun ebenfalls in den mega Auftrag einbinden. Der Leiter des IG Metall-Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen, Jan Otto, sagte der „Märkischen Allgemeinen“ Anfang Januar dazu, es sei das Ziel seiner Gewerkschaft, alle an einen Tisch zu bringen – „gern unter Leitung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.“
Otto weiter: „Wir haben genug Auftragsvolumen für alle Werke in Deutschland. Wir können kein Interesse daran haben, dass sich Alstom, Stadler und Mobility untereinander verklagen.“
Quellen:

