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Angebotsfrist

Für die Abgabe von Angeboten muss der Auftraggeber eine hinreichend bemessene Frist festsetzen. Oberhalb der Schwellenwerte geben die Vergabeverordnungen feste Mindestfristen vor (§§ 10 ff. EU VOB/A, §§ 15 ff. VgV, § 14 ff. SektVO). Die Angebotsfrist beträgt im Regelfall 35 Kalendertagen im offenen Verfahren und 30 Kalendertage im nicht offenen Verfahren und für das Erstangebot im Verhandlungsverfahren.

Bei Dringlichkeit ist eine Verkürzung auf bis zu 10 Tage möglich. Unterhalb der Schwellenwerte ist eine angemessene, im Übrigen nicht näher vorgegebene Angebotsfrist zu bestimmen, die bei Bauvergaben gem. § 10 Abs. 1 Satz 1 VOB/A auch bei Dringlichkeit nicht unter 10 Kalendertagen liegen darf.

Das Vergaberecht kompetent erklärt von: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft

Lesen Sie mehr zum Thema Angebotsfrist im Vergabe24-Blog.

Glossar

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