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Angebotsabgabe

Der Auftraggeber legt fest, in welcher Form Angebote abzugeben sind. Der Auftraggeber hat (derzeit noch) ein Wahlrecht zwischen der Zulassung allein schriftlicher Angebote in Papierform, die auf dem Postweg übermittelt werden und der elektronischen Angebotsabgabe. Die Angebotsabgabe darf oberhalb der geltenden Schwellenwerte spätestens ab 18. April 2017 (zentrale Beschaffungsstellen) bzw. 18. Oktober 2018 (andere als zentrale Beschaffungsstellen) nur noch elektronisch (elektronischen Angebotsabgabe) vorgesehen werden. Andere als elektronische Angebote dürfen nach den vorgenannten Stichtagen, außer in wenigen Ausnahmefällen, nicht mehr entgegengenommen und im Vergabeverfahren berücksichtigt werden.

Unterhalb der geltenden Schwellenwerte kann der Auftraggeber weiterhin festlegen, in welcher Form Angebote abzugeben sind. Bei jeder Form der Übermittlung muss der Geheimwettbewerb gewahrt werden. Die Vertraulichkeit der Angebote ist sicherzustellen, beispielsweise durch Einreichung in einem verschlossenen Umschlag oder in verschlüsselter Form. Der Auftraggeber legt auch fest, ob eine rechtsverbindliche Unterschrift erforderlich ist. Nach Abgabe des verbindlichen Angebots ist eine Änderung oder Rücknahme des Angebots nur bis zum Ablauf der Angebotsfrist möglich.

Das Vergaberecht kompetent erklärt von: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft

Lesen Sie mehr zum Thema Auftragsänderung in unserem Blog.

Glossar

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