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Transparenzgrundsatz

Der vergaberechtliche Transparenzgrundsatz ist in § 97 Abs. 1 GWB geregelt. Aus ihm folgt unter anderem die Pflicht des öffentlichen Auftraggebers, in Vergabeverfahren einen angemessenen Grad an Öffentlichkeit herzustellen, so dass diese dem Wettbewerb geöffnet werden und die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften letztlich nachprüfbar wird. Insbesondere folgt aus diesem Grundsatz auch die Pflicht des Öffentlichen Auftraggebers, die bevorstehende Vergabe allgemein bekannt zu machen, so dass interessierte Unternehmen Kenntnis erlangen können. Dieser allgemeine Grundsatz ergibt sich auch aus den allgemeinen europarechtlichen Grundsätzen, so dass er auch für Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte gilt.

Das Vergaberecht kompetent erklärt von: Menold Bezler Rechtsanwälte

Glossar
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