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Angebotswertung

Nach Eingang der Angebote und anschließender Submission hat nun der Auftraggeber die Aufgabe, die Angebote zu werten. Die Angebotswertung erfolgt in vier Stufen, wobei jede Stufe in sich abgeschlossen und dokumentiert sein sollte.

1. Wertungsstufe
Zunächst prüft der öffentliche Auftraggeber die Vollständigkeit der abgegebenen Angebote. Dabei wird festgestellt, ob formale Gründe für einen Ausschluss vorliegen, etwa formale Mängel. Zudem wird das Angebot einer rechnerischen Prüfung unterzogen.

2. Wertungsstufe
Anschließend prüft der Auftraggeber, ob der Bieter für die Ausführung des Auftrags geeignet ist. Kriterien sind dabei u.a. Fachkunde, Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit.

3. Wertungsstufe
Nun wird ermittelt, ob die kalkulierten Preise der Bieter angemessen sind oder ob ein Unterangebot vorliegt (Stichwort: Angemessenheit des Preises).

4. Wertungsstufe
In der letzten Wertungsstufe widmet sich der Auftraggeber dem Inhalt des Angebots. Dabei prüft er, ob die angebotenen Produkte und Leistungen den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses entsprechen.

Nach der 4. Wertungsstufe ergibt sich anhand der Gesamtpunktzahl, die sich aus den Zuschlagskriterien errechnet, eine Bieterreihenfolge, wobei das erstplatzierte Angebot den Zuschlag erhält.

Mehr zum Thema Angebotswertung lesen Sie in unserem Blog.

Glossar
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