Die Preisprüfstatistik 2024 sei eine Bestätigung dafür, dass das öffentliche Preisrecht ein wirkungsvolles Instrument zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit beim Einsatz öffentlicher Gelder sei, findet der Bundesverband der Preisprüfer und Wirtschaftssachverständigen (BVdPW). Das Bundeswirtschaftsministerium hatte die Statistik im Mai herausgegeben.
Bundesweit kam es 2024 zu 1.365 Prüfungen bei Aufträgen und Zuwendungen. In 439 Fällen wurden Rechnungen anschließend gekürzt – um insgesamt 31,18 Millionen Euro. Der größte Anteil davon, 12,4 Millionen Euro, entfiel auf Nordrhein-Westfalen, wo 183 Prüfungen vorgenommen wurden. Das Gesamtvolumen der Aufträge, die unter die Lupe genommen wurden, lag bei 2,4 Milliarden Euro.
Der Branchenverband weist auf die geringe Zahl gerichtlicher Auseinandersetzungen nach Preisprüfungen hin. Das sei ein Beleg für die hohe fachliche Qualität der Prüfer. Der Verband bemängelt jedoch den generellen Rückgang der Einsätze: von mehr als 2.500 Fällen im Jahr 2009 auf 1.365 im Jahr 2024.
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