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27.03.2019, Hessen

Frankfurt beschafft regionaler und fairer

In Frankfurt hat der Titel „Fairtrade-Town“ bei der Beschaffung einiges bewegt: Der Magistrat beschloss jetzt eine Ausweitung der Produktpalette und denkt sogar über den Lebensmittelbereich hinaus.

Dass sich ein Bekenntnis zu fair gehandelten Produkten tatsächlich langfristig auf die Beschaffung einer öffentlichen Verwaltung auswirkt, zeigt jetzt ein Beschluss des Magistrats der Stadt Frankfurt/Main. Frankfurt ist seit 2011 Fairtrade-Town und will jetzt die Produktpalette der fairen Beschaffung ausweiten.

Pünktlich zur Titelerneuerung beschlossen die Stadtverantwortlichen, dass „die Beschaffung und der Einkauf von Lebens- und Genussmitteln, die vom Magistrat, den Ämtern sowie städtischen Betrieben aus dienstlichem Anlass angeboten werden, grundsätzlich auf Produkte des Fairen Handels oder nachhaltig produzierte Produkte aus der Region zu beschränken sind.“ Zunächst ist mit dem Titel nur fair gehandelter Kaffee und mindestens ein weiteres Produkt vorgeschrieben – nun dürfte die Produktpalette deutlich größer werden.

Die Stadt hat sich weitere Ziele gesetzt. Laut frankfurt.de werde stadtintern geprüft, die Palette „guter“ Produkte auch über den Lebensmittelbereich hinaus zu erweitern. Denkbar sei, „soziale und ökologische Kriterien im Rahmen der Ausschreibung und Beschaffung von fair produzierter Arbeitsbekleidung zu berücksichtigen“, heißt es.

Quelle: Stadt Frankfurt

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