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04.03.2013, Sachsen

Bescheidene Bilanz der Baukonjunktur in Sachsen

Der Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V. meldete für 2012 eine eher schwache Bilanz der Baukonjunktur, jedoch mit regionalen Unterschieden.

Die Bilanz des Bauhauptgewerbes in Sachsen fiel für 2012 nicht so positiv aus wie im Jahr zuvor. Das Gesamtumsatzvolumen war um 2,8 Prozent geringer als 2011, obwohl der Wohnungsbau im Freistaat mit 9,7 Prozent einen kräftigen Wachstumsschub erzielte und den Umsatz um 1,3 Prozent steigern konnte. Auch der Wirtschaftsbau konnte sich um 1,2 Prozent verbessern, verringert seinen Umsatz aber um 3,9 Prozent zum Vorjahr. Lediglich die Bauten der öffentlichen Hand wurden in ihrer Bestellmenge leicht unterschritten (-0,8 Prozent) und verzeichneten einen Umsatzrückgang um 4,5 Prozent. Der Umsatz im Straßenbau sank sogar um 5,0 Prozent. Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V., verwies zudem auf die regionalen Unterschiede im Freistaat. Während im Direktionsbezirk Chemnitz ein Umsatzwachstum erreicht wurde, verschlechterten die Direktionsbezirke Leipzig und Dresden deutlich ihr Ergebnis zu 2011. Auch die Anzahl der Beschäftigten in Baubereich sank im Freistaat um 1,5 Prozent. Dennoch meldete die Agentur für Arbeit mit 10.060 Personen 2.400 weniger Arbeitslose als im Jahr zuvor.04

Quelle: Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V.

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