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15.08.2018, Deutschland

Bund fördert Städtebau mit 990 Millionen Euro

Damit Länder und Kommunen ihre ganz spezifischen Herausforderungen meistern können, stellt der Bund im laufenden Jahr 990 Millionen Euro für die Städtebauförderung bereit.

Für die Städtebauförderung erhalten Länder und Kommunen im laufenden Jahr 990 Millionen Euro vom Bund. Damit können neue Investitionen getätigt, mithin also perspektivisch neue Aufträge ausgeschrieben werden. Bei allen in der Städtebauförderung enthaltenen Unterprogrammen müssen die Länder sich mit einem Eigenanteil beteiligen.

Den größten Posten bildet das Programm „Stadtumbau“ mit 140 Millionen Euro für die neuen und 120 Millionen Euro für die alten Bundesländer. Während dabei in Ostdeutschland die Anpassung an Abwanderung und Leerstand eine wichtige Rolle spielt, sollen Städte im Westen eher bei der Zuwanderung unterstützt werden.

Förderung von Schulen und Kindergärten

200 Millionen Euro fließen in den „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“. Damit werden zum Beispiel Schulen, Bibliotheken, Kindergärten oder Treffpunkte gefördert. Weitere Gelder sollen zum Beispiel in die Förderung benachteiligter Quartiere fließen, in die Entwicklung der Innenstädte und den Erhalt historischer Stadtkerne. Auch soll die Finanzspritze helfen, die Daseinsvorsorge gerade im ländlichen Bereich zu sichern und Grün- und Freiflächen zu erhalten.

Die nötigen Verwaltungsabkommen treten mit der Unterzeichnung der Länder in Kraft.

Quelle: dpa

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