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25.09.2019, Mecklenburg-Vorpommern

Optimismus in der Baubranche

Der Haushaltsentwurf des Landes Mecklenburg-Vorpommern für 2020/2021 sieht deutlich höhere Investitionen vor als der aktuelle Haushalt. Davon dürfte die Bauwirtschaft profitieren.

Die Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern sieht angesichts der Investitionsvorhaben von Land und Kommunen optimistisch in die Zukunft. Die Etatplanungen ließen darauf schließen, dass der über Jahre aufgelaufene Investitionsstau abgebaut werde, sagte jüngst der Vizepräsident des Landes-Bauverbandes, Thomas Maync.

Anfang September begannen im Landtag die Haushaltsberatungen für den Doppeletat 2020/2021. Dem Entwurf zufolge will die Landesregierung die Investitionsausgaben 2020 auf 1,7 Milliarden Euro erhöhen. Das wären 50 Prozent mehr als im laufenden Jahr.

Tiefbau profitiert vom Breitbandausbau

Die Mehrausgaben sind unter anderem für den Breitbandausbau geplant, der vor allem dem Tiefbau Aufträge bringt. Zudem sollen den Kommunen in den kommenden Jahren jeweils 150 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen zur Verfügung stehen. Das Geld soll vor allem in den Schul- und Kitabau sowie die Straßensanierung fließen.

Der Bauwirtschaft des Landes dürfte es damit weiterhin gut gehen: Sie hatte im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 30,6 Prozent verbucht, auch wenn die Auftragseingänge zuletzt rückläufig waren. Der Landtag verabschiedet das Haushaltsgesetz und den Haushaltsplan im Dezember.

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