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20.02.2014, Hessen

Präqualifikation von Planungsbüros

Die ABSt Hessen entwickelte eine Präqualifizierung speziell für Planungsbüros, die auf alle Auftragsberatungsstellen ausgeweitet werden soll.

Planungsbüros, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, müssen in jedem Vergabeverfahren ihre Eignung als Bieter nachweisen. Mit einer Präqualifizierung können Bieter ihre Eignung vorab und auftragsunabhängig zertifizieren lassen. Statt zahlreicher Einzelnachweise legen die Planungsbüros bei öffentlichen Ausschreibungen dann nur die Urkunde vor, die ein Jahr gültig ist. So sparen sie im konkreten Vergabeverfahren Zeit und Geld.

Die Auftragsberatungsstelle Hessen e. V. (ABSt) hat nun in enger Zusammenarbeit mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und der Ingenieurkammer Hessen eine Präqualifizierung speziell für Planungsbüros entwickelt, die es den Planungsbüros vereinfacht, branchenspezifische Dokumente zusammenzustellen. Auch die Präqualifikationsurkunde berücksichtigt stärker als bisher die Besonderheiten der freiberuflichen Leistungen: Die zertifizierten zusätzlichen Nachweise wie beispielsweise Studiennachweise, Bauvorlageberechtigungen, Fortbildungsnachweise oder eine Eintragung zum Prüfsachverständigen werden auf dem Zertifikat genannt.

Auftraggeber können mit der Zertifikatsnummer die Einzelnachweise auf der Hessischen Präqualifizierungs- (HPQR-) Datenbank einsehen. Zusätzlich werden Planungsbüros in der Datenbank PQ-VOL gelistet und werden auch dort bundesweit von Auftraggebern gefunden. Präqualifizierte Büros erhöhen somit ihre Chancen, bei Wettbewerben und Verhandlungsverfahren einen Planungsauftrag zu erhalten. Es ist angedacht, die Präqualifizierung für Planungsbüros im Verbund der Auftragsberatungsstellen auszuweiten. In Hessen startet die Präqualifizierung für Planungsbüros im Februar.

Kontakt bei der ABSt Hessen
Kathrin Buckesfeld
Telefon 0611 974588-19
E-Mail: kathrin.buckesfeld@absthessen.de

Quelle: Infobrief Auftragswesen Aktuell, Februar 2014

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