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21.04.2015, Baden-Württemberg

Standards im Straßenbau

In den vergangenen Jahren wurde das Thema Standards im Straßenbau intensiv diskutiert. Die Erkenntnisse daraus sollen jetzt an zwei Neubauprojekten umgesetzt werden.

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat sich das Ziel gesetzt, die Kosteneffizienz im Straßenbau zu verbessern. In den vergangenen drei Jahren wurde das Thema Standards im Straßenbau deshalb intensiv diskutiert. Klar war dabei von Anfang an, dass ein Mix von Ansätzen benötigt wird, um jeweils kosteneffiziente Lösungen zu finden.

Im Bereich der Neubauplanung haben sich die Regelwerke fortentwickelt, so dass die lokal im Straßenraum auftretenden Probleme wesentlich detaillierter untersucht werden können. Deshalb werde für Neuplanungen die Beschreibung der Bestandsituation zukünftig breiter angelegt. Ziel sei es, bestehende verkehrliche Defizite genauer zu beschreiben und auf dieser Basis die jeweils optimale Planungslösung zu finden. Dieses Vorgehen unterstütze auch die Forderungen nach größtmöglicher Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Planungsprozess, der von einem Arbeitskreis vor Ort begleitet werden soll.

Die Erkenntnisse der geführten Dialoge und Workshops mit internen und externen Experten im Bereich Straßenbau sollen jetzt an zwei Neubauprojekten des Generalverkehrswegeplans umgesetzt werden – der Ortsumgehung von Hölzern im Zuge der L 1036 und der Ortsumgehung von Öschelbronn im Zuge der L 1125. Die Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe werden hierzu als „Startschuss“ den beiden Gemeinden Eberstadt und Niefern-Öschelbronn in den nächsten Tagen das geplante Vorgehen und den vorgesehenen Untersuchungsumfang erläutern.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

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