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18.03.2014, Berlin

Wachstum in Berlin

Der Aufschwung in Berlin wird sich aus Sicht der regionalen Wirtschaft auch in diesem Jahr fortsetzen.

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Hauptstadt überdurchschnittlich stark um zwei Prozent wächst. Zunehmend werde auch deutlich, dass Brandenburg von den Verflechtungen mit der Hauptstadt profitiere, erklärte Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck. Bundesweit dürfte das Bruttoinlandsprodukt nach der jüngsten Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) um 1,8 Prozent zulegen.

Für durchgreifende Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt werde die Entwicklung in Berlin aber nicht ausreichen, warnte Amsinck. „Einer deutlichen weiteren Abnahme der Arbeitslosigkeit steht die fehlende Qualifikation insbesondere der Langzeitarbeitslosen entgegen.“ So seien rund 40 Prozent der Arbeitslosen gering oder unqualifiziert. Die Verbände fordern daher eine systematische Berufsorientierung und warnen vor einem Mindestlohn für junge Erwachsene unter 25. Damit soll verhindert werden, dass junge Leute lieber einen bezahlten Aushilfsjob annehmen als eine Ausbildung zu beginnen.

Ohne eine langfristige Wachstums- und Investitionsstrategie könne sich die Hauptstadtregion auch nicht an steigende Bevölkerungszahlen anpassen. Amsinck forderte, die Straßen müssten besser instand gehalten und attraktive Flächen wie auf dem Tempelhofer Feld genutzt werden.

Quelle: dpa

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