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28.05.2018, Deutschland

Beschaffung der Bundeswehr wird optimiert

Die Beschaffungsvorgänge in der Bundeswehr sollen verbessert werden. Dafür werden die Prozesse im zuständigen Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung geprüft.

Die Bundeswehr und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) stehen in der Kritik. Dass Projekte sich verzögern und die Armee Probleme mit ihrer Ausrüstung hat, wird auch den Beschaffungs-Verantwortlichen vom BAAINBw angelastet. Das Magazin Spiegel etwa nannte die Behörde „kaputtgespart und schlecht organisiert“.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums erklärte, dass an einer Optimierung der Beschaffungsvorgänge gearbeitet werde. Eine entsprechende Untersuchung habe Ende April 2018 begonnen. „In einem ersten Schritt soll die Ausgangslage analysiert werden. Erste Ergebnisse dazu werden nach der Sommerpause erwartet“, hieß es auf Anfrage. Und weiter: „Auf dieser Grundlage soll in einer zweiten Phase ein Lösungsraum entwickelt werden.“ Dazu werde ein Expertenrat eingerichtet. Handlungsoptionen sollten dann nach derzeitiger Planung Ende Januar vorliegen.

Derzeit ist das BAAINBw unterbesetzt, was ein Grund für die Probleme sein dürfte. Das Bundesamt will daher bessere Rahmenbedingungen schaffen und moderne Instrumente der Beschaffung anwenden. Umgesetzt seien beispielsweise bereits ein aktives Risikomanagement und Schnellläuferverfahren.

Quelle: dpa unter Zuhilfenahme folgender Quellen:

  • Mailverkehr mit dem Bundesverteidigungsministerium
  • Bericht im „Spiegel“

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