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19.03.2014, Deutschland

DERA Volatilitätsmonitor

Seltene Erden weisen erhebliche Preisschwankungen auf. Auch die Stahlbranche litt in der Vergangenheit unter hohen Rohstoffpreisschwankungen.

Anhand des Volatilitätsmonitors können sich interessierte Unternehmen einen Überblick über die Schwankungen von Rohstoffpreisen verschaffen. Hohe Preisvolatilitäten spiegeln laut DERA hohe Versorgungsunsicherheiten auf den Rohstoffmärkten wieder. Das schränkt wiederum die Planungssicherheit der verarbeitenden Industrie ein.

Erhebliche Preisschwankungen bei seltenen Erden

In den letzten fünf Jahren hat die DERA eine besonders hohe Preisvolatilität für Seltene Erden beobachtet. Dies führt sie auf den beachtlich gestiegenen Einsatz von Seltenen Erden in Hightech-Geräten und Zukunftstechnologien in Verbindung mit den Exportbeschränkungen Chinas zurück.

Zwischen 2009 und 2011 seien die Preise für einzelne Seltene Erden wie Neodym und Dysprosium um das Zwanzig- bis Dreißigfache, bei Samarium sogar um das Vierzigfache gestiegen. Seit 2012 seien die Preise zwar wieder deutlich gesunken. Aber auch im Jahr 2013 war die Gesamtentwicklung bei den Seltenen Erden sehr turbulent.

Preisunsicherheiten auch in der Stahlbranche

Unter hohen Preisschwankungen habe in der Vergangenheit auch die Stahlbranche gelitten. In den letzten fünf Jahren lagen die Volatilitäten der Monatsdurchschnittspreise bei Eisenerz und Stahlveredlern wie Chromit, Vanadium, Molybdän, Kobalt sowie Ferro-Titan bei über 30 Prozent.

 

Quelle: gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Rohstoffagentur und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe vom 20. Februar 2014

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