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09.04.2014, Mecklenburg-Vorpommern

EU-Förderung für Wirtschaft

Für die Jahre 2014 bis 2020 erhält Mecklenburg-Vorpommern massive finanzielle Unterstützung aus Brüssel.

Mecklenburg-Vorpommern kann bei der Wirtschaftsförderung weiterhin mit massiver Finanzhilfe aus Brüssel rechnen. Zwar gehen die Zuwendungen der EU mit der 2014 beginnenden neuen Förderperiode zurück, doch fallen die Kürzungen weniger drastisch aus als zunächst befürchtet. Obwohl Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr in den Genuss der Maximalförderung kommt, fließen bis 2020 fast 970 Millionen Euro aus dem Fonds für Regionale Wirtschaftsentwicklung (EFRE) in den Nordosten.

Verwendung der Fördermittel

Mecklenburg-Vorpommern ist bei der Verwendung der EU-Mittel früh dran. Als erste in Ostdeutschland beschloss die Schweriner Landesregierung den Ausgabenplan für die Wirtschaftsförderung 2014 bis 2020. Sie legt diesen nun in Brüssel zur Begutachtung vor. „Wir sind insgesamt sehr gut auf die Förderperiode vorbereitet. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können wir eine Menge in Mecklenburg-Vorpommern bewegen. Ziel ist die Stabilisierung der Wirtschaft sowie mehr Wertschöpfung und Beschäftigung“, erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Zugunsten von Forschung und Entwicklung  verschiebt er die Schwerpunkte seiner Förderpolitik mit EU-Mitteln. Aus dem 968 Millionen Euro umfassenden EU-Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) sollen bis 2020 allein 168 Millionen Euro in diesen Bereich fließen. Das seien fast zehn Prozent mehr als in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013. Grund sei, dass der Nordosten bei Innovationen und Hightech-Firmengründungen noch immer deutlich hinter anderen Bundesländern liege. Auch soll mehr Kapital für innovative Firmengründungen bereitgestellt werden.

Quelle: dpa

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