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17.03.2014, Deutschland

Exzellenzfälle für innovative Beschaffung

Das Kompetenzzentrum für innovative Beschaffung präsentiert auf seiner Internetseite Exzellenzfälle.

Die Stadt Solingen hat ihre Beschaffung von IT-Geräten wie Drucker, Faxgeräte, Kopierer und Scanner neu ausgerichtet. Eine uneinheitliche Beschaffung der Technik hatte in den Jahren zuvor zu einem regelrechten Wildwuchs geführt: unzählige Geräte, über 150 verschiedene Modelle und überproportional viele Hersteller. Die Stadt entschied sich daher, ihre Beschaffung grundlegend zu überarbeiten.

Innerhalb von fast zwei Jahren wurde im Rahmen des Projekts „Printing Green“ eine neue Zielhierarchie umgesetzt: Verbesserungen sollten im Bereich Qualität, Quantität und Umwelt erreicht werden. Sämtliche Ziele wurden mit zu erreichenden und erreichbaren Messgrößen klar definiert.

Mittlerweile zahlt sich „Printing Green“ in Solingen aus. Um Wege zu verkürzen, wurde die Zahl vorhandener Multifunktionsgeräte erhöht. Dennoch konnte die Anzahl der verschiedenen Modelle um etwa 95 Prozent auf acht Modelle und die Hersteller von elf auf einen reduziert werden. Im Rahmen des Projekts wurde die Gerätezahl in Solingen um 60 Prozent reduziert. Das spart Toner, Wartung und letztlich Kosten. Diese konnten um insgesamt 40 Prozent gesenkt werden – eine Ersparnis von mehreren Hunderttausend Euro. Weitere Vorteile: schlanke Prozesse, Automatisierungen sowie bessere Funktionalität, Gesundheit und erhöhter Versorgungsservice.

Ein Beispiel von vielen, welches das vom Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufene Kompetenzzentrum für innovative Beschaffung auf seiner Internetseite präsentiert. Dort werden Beschaffungen vorgestellt, bei denen das Innovationspotenzial eine besondere Rolle spielt. Zu jedem Projekt gibt es eine Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.koinno-bmwi.de.

 

Quelle: Staatsanzeiger, Ausgabe 10/2014, Seite 28

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