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30.11.2018, Deutschland

Mehr Recyclingprodukte in der öffentlichen Beschaffung

Der BDE wird ungeduldig: Er fordert bei der öffentlichen Hand eine stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Vergabe von Aufträgen ein.

Konsequenz beim „Green Public Procurement“ forderte kürzlich der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) ein: „Entsprechende gesetzliche Regelungen sind längst in Kraft. Die öffentlichen Beschaffer müssen sie lediglich anwenden“, bemängelte BDE-Präsident Peter Kurth.

Er hält gerade die öffentliche Beschaffung für den Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Sie sei der entscheidende Treiber beim Einsatz von Recyclingrohstoffen – „sei es als Rezyklate in Produkten oder als Ersatzbaustoffe bei Bauprojekten.“ Das europäische Vergaberecht eröffne große Chancen für die nachhaltige öffentliche Beschaffung, habe aber in vielen Mitgliedsaaten, auch in Deutschland, kaum etwas bewirkt.

Aus diesem Grund fordert der Verband, dass Vergabestellen künftig in Einzelfällen begründen müssen, warum sie Primärrohstoffe bei der Beschaffung bevorzugen. Mit diesem Anliegen hat er sich bereits an die Entscheider im Bereich „Green Public Procurement“ gewandt.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE)

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