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22.05.2018, Berlin

Mehrweg statt Einweg in Berlin

Damit weniger Plastik in die Umwelt gelangt, setzt die Stadt Berlin auf Mehrweg statt Einweg. Das ist in der Verwaltungsvorschrift „Beschaffung und Umwelt“ (VwVBU) festgeschrieben.

Anlässlich der ersten Plastikstrategie, die die Europäische Kommission Anfang des Jahres vorgelegt hat, macht die Stadt Berlin auf ihre „grüne Beschaffung“ aufmerksam.

Demnach ist Einweggeschirr in der Hauptstadt schon jetzt in allen öffentlichen Bereichen verboten. Das geht aus der Verwaltungsvorschrift „Beschaffung und Umwelt“ (VwVBU) hervor. Stattdessen setzt die Stadt auf Mehrweggeschirr und ein Pfandsystem, das den Rücklauf von Messer, Gabel und Co. garantieren soll. Die Vorschrift gilt auch für Großveranstaltungen, Mensen und Kantinen und in allen öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlichen Unternehmen des Landes Berlin.

Um auch den Umstieg für unterwegs zu erleichtern, haben der Senat und die Berliner Stadtreinigung (BSR) gemeinsam mit Wirtschafts- und Umweltverbänden im vergangenen Jahr die Initiative „Better World Cup“ ins Leben gerufen. In Läden, wo Kunden sich einen eigenen Mehrwegbecher befüllen lassen können, ist ein Logo der Initiative im Schaufester zu sehen. So soll das Aufkommen von 20.000 Einwegbechern pro Stunde, die in Berlin täglich anfallen, reduziert werden.

Quelle: dpa

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