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22.05.2018, Deutschland

Planbar und unabhängig vom Wetter

Eine enorme Zeitersparnis verspricht das Bauen mit 3D-Modulen. Diese Bauweise mache ein Projekt auch für die ausführenden Unternehmen besser planbar, sagt das Architektenbüro NKBAK aus Frankfurt.

Die 3D-Modulbauweise von Gebäuden verspricht sowohl für den Bauherrn als auch für die beteiligten Gewerke eine hohe Effizienz und Planbarkeit. Das Architektenbüro NKBAK aus Frankfurt am Main hat mit dieser Methode beispielsweise den Erweiterungsbau der Europäischen Schule in Frankfurt realisiert – in nur etwa der Hälfte der Zeit, die eine konventionelle Stahlbeton- oder Mauerwerkskonstruktion in Anspruch genommen hätte. Die Architekten entschieden sich dabei für eine Holzkonstruktion.

„Die Elemente werden zu etwa 80 bis 90 Prozent in der Werkshalle vorkonfektioniert“, sagt Andreas Krawczyk, Gründer des Architekturbüros NKBAK. Damit sei die Koordination der Gewerke durch den Generalunternehmer deutlich einfacher. Auch falle die Kalkulation der Gewerke genauer und deren Arbeitsstunden zugleich geringer aus. Laut Krawczyk sind Arbeiten zudem unabhängig vom Wetter effizient ausführbar.

Weitere Vorteile der 3D-Module: Auf der Baustelle selbst fallen Lärm- und Staubbelastung geringer aus und die Bauphase vor Ort ist deutlich kürzer. Im Falle des Frankfurter Erweiterungsbaus hat die Planungs- und Bauphase insgesamt 16 Monate gedauert, der Aufbau der Module allerdings nur ganze 20 Tage.

Lesen Sie mehr zum Bau des Erweiterungsbau der Europäischen Schule in Frankfurt.

Quelle: dpa; Telefonat mit Architekt Krawczyk

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