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11.10.2013, Deutschland

SEPA-Umstellung schreitet weiter voran

Eine Umfrage des BDI zeigt, dass sich die Industrie zielstrebig auf das neue Zahlungsverfahren vorbereitet.

Ab dem 1. Februar 2014 existieren im europäischen Zahlungsverkehr keine Landesgrenzen mehr. Überweisungen und Lastschriften müssen ab diesem Zeitpunkt nach dem SEPA-Verfahren durchgeführt werden. Bislang ist die Nutzung des SEPA-Zahlungsverfahren noch freiwillig. Die frühzeitig Vorbereitung ist entscheidend, um auch ab dem Stichtag weiter über das Lastschriftverfahren Geld zu erhalten. Je nach Größe des Unternehmens und der Komplexität des Zahlungsverkehrs kann der Aufwand für die Umstellung auf SEPA unterschiedlich hoch sein. Kundendatenbanken müssen angepasst und EDV-Systeme an die veränderten Anforderungen angeglichen werden. Die eBusiness-Lotsen Ostbayern haben eine Checkliste für die SEPA-Einführung erstellt, um den Umstellungsaufwand zu erleichtern. Diese Checkliste unterstützt Industrie und Handwerk, Verzögerungen im Zahlungsverkehr ab dem 1. Februar 2014 zu vermeiden.

Studie des BDI

Laut einer aktuellen Umfrage des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.), bei der rund 100 deutsche Industrieunternehmen befragt wurden, zeigt sich, dass die Vorbereitungen zielstrebig vorangetrieben werden und die Unternehmen erkannt haben, dass sie sich keinen SEPA-Fehlstart erlauben können.

Die zentralen Ergebnisse der Umfrage lauten:

  • Die meisten deutschen Industrieunternehmen haben das Thema SEPA mittlerweile offensiv angenommen. Dies gilt unabhängig von der Unternehmensgröße. Sichtlich gewinnt SEPA auch im industriellen Mittelstand an Bedeutung.
  • Die bisherige SEPA-Nutzung in der Industrie konzentriert sich im Wesentlichen auf die Bereiche Überweisungen als dem „klassischen“ Zahlungsinstrument der Unternehmen. SEPA-Lastschriften spielen dagegen im Zahlungsverkehrsalltag der Industrie weiterhin eine untergeordnete Rolle.
  • Die herkömmlichen Formate werden zunehmend durch das Format ISO 20022 XML ersetzt. Zudem wird von immer mehr Unternehmen erwogen, die bisherigen Formate schon vor dem Migrationstermin 1. Februar 2014 durch das neue SEPA-Datenformat zu ersetzen.

Quelle: u.a. BDI

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