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12.06.2013, Deutschland

Vereinheitlichung in der VOB/C

Dem DVA wurde der Abschlussbericht über die Pilotprojekte zur Einführung der Homogenbereiche in die ATV DIN 18300 „Erdarbeiten“ vorgelegt.

2011 billigte der Vorstand des DVA, des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen, das Konzept der Vereinheitlichung der Boden- und Felsklassen durch Homogenbereiche, wenn die Praktikabilität durch ausgesuchte Pilotprojekte nachgewiesen ist. Vier Straßenbauprojekte der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, ein Straßenbauprojekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie zwei Versickerungsanlagen der Bundesanstalt für Wasserbau sind die sieben Pilotprojekte, die im Rahmen der Evaluierung des Homogenbereich-Konzeptes festgelegt wurden. Die Dr. Sprang Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik legte nun den Abschlussbericht dem DVA vor. Darin heißt es, „dass das Konzept der Homogenbereiche sehr gut geeignet ist, sowohl die Vereinheitlichung der Boden- und Felsklassen in der VOB/C zu gewährleisten als auch zuverlässigere Beschreibungen des Leistungssolls zu ermöglichen“. Darüber hinaus werden Empfehlungen für die weitere Überarbeitung der ATV DIN 18300 ausgesprochen. Die Empfehlungen wurden bereits vom Fachberaterkreis ATV DIN 18300 umgesetzt und der Hauptausschuss Tiefbau (HAH) erhielt zudem einen Entwurf, der demnächst auch den Mitgliedern des DVA zur Stellungnahme vorliegt.

Quelle: Bauindustrie aktuell, 2/2013

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