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29.06.2015, Deutschland

Diskussionen rund um TTIP

Die IHK Region Stuttgart veröffentlichte eine Diskussionspapier rund um das TTIP-Abkommen.

Die Verhandlungen zum Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz: TTIP) werden umfassend und kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert. Ein Diskussionspapier der IHK Region Stuttgart soll eine inhaltliche Klarstellung der Diskussionsfelder rund um die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen bieten.

Ein Punkt des Papiers ist das Thema der öffentlichen Ausschreibungen. Derzeit besteht die Angst, dass „sich US-Unternehmen an öffentlichen Ausschreibungen in der EU beteiligen, während EU- Unternehmen in den USA nicht zum Zug kommen“. Das Papier gibt darauf folgende Antwort:

„Mit dem Abkommen verfolgt die EU gerade das Ziel, einen verbesserten beiderseitigen Zugang zu den Beschaffungsmärkten auf allen Verwaltungsebenen (national, regional und lokal) zu erreichen. Bislang sind die Beschaffungsmärkte der EU offen, in den USA ist dies nur auf Bundesebene der Fall. Unternehmen haben dann die Möglichkeit, sich diskriminierungsfrei an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen.“

Das Fazit des Diskussionspapier zu diesem Punkt lautet: „TTIP soll für europäische Unternehmen Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene in den USA – wie im Freihandelsabkommen EU-Kanada) ermöglichen.“

Lesen Sie mehr zum Thema TTIP in unserem Vergabe24-Blog.

Das vollständige TTIP-Diskussionspapier finden Sie auf den Internetseiten der IHK Region Stuttgart.

Quelle: IHK Region Stuttgart

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