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31.05.2016, Berlin

Erfolgreiche Beschaffung

Die Berliner Senatskanzlei berichtet, dass die umweltverträgliche Beschaffung nachweislich zu einer Kostensenkung führt.

Bereits seit 2013 regelt in Berlin die Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU die Anwendung von Umweltschutzanforderungen bei der öffentlichen Beschaffung. Im Rahmen einer gutachterlichen Untersuchung wurde inzwischen bewertet, welche ökologischen und ökonomischen Effekte eine umweltverträgliche Beschaffung bewirken kann und wie die Umsetzung der VwVBU bei den öffentlichen Beschaffungsstellen erfolgt.

Die umweltverträgliche Beschaffung führt zu einer berechneten Kostenentlastung des Berliner Landeshaushalts von 38 Mio. Euro pro Jahr. Bezogen auf das Beschaffungsvolumen der betrachteten 15 Produktgruppen von rund 1 Mrd. Euro pro Jahr stellt dies ein Einsparpotenzial von 3,8 Prozent dar.

Im Ergebnis der Evaluierung der VwVBU wurden auch Optimierungspotenziale ermittelt. Möglichkeiten bieten vor allem eine noch konsequentere Anwendung von Umweltlabels, die Einfügung von weiteren Leistungsblättern in die VwVBU sowie Schulungen und Beratungen der jeweiligen Dienststellen im Sinn einer noch umweltverträglicheren Beschaffung. Die aufgezeigten Optimierungsmaßnahmen sollen sukzessiv umgesetzt werden. Dazu wird derzeit die Zentralisierung der Beschaffung bei Standardprodukten auf deren Umsetzbarkeit hin überprüft.

Die Studie „Evaluierung der VwVBU“ wurde auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung der Senatskanzlei (Der Regierende Bürgermeister vom 10.05.2016)

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