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04.02.2019, Europa

EU-Onlinedienst zur EEE-Erstellung endet

Der Dienst der EU-Kommission zur Erstellung einer EEE läuft im April aus – dann soll ein solcher Service auf Ebene der Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen.

Der Zeitpunkt, zu dem die EU-Kommission ihren Onlinedienst zur Erstellung einer elektronischen Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) einstellen will, rückt näher. Der Dienst der Kommission wird nur noch bis April 2019 zur Verfügung stehen. Danach soll es eigene EEE-Dienste der EU-Mitgliedstaaten geben.

In Deutschland werden bereits mehrere Onlinedienste zur Erstellung und Bearbeitung elektronischer EEE für öffentliche Auftraggeber und Bieter zur Verfügung gestellt, informiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Anfrage.

Web-Lösung des Innenministeriums

Das Beschaffungsamt des Innenministeriums stellt auf eee.evergabe-online.de eine Web-Lösung zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung, bei der seit Kurzem eine neue Version in Betrieb ist. Zusätzlich gibt es private Diensteanbieter, die eine Website der EU-Kommission für fast alle Mitgliedstaaten auflistet.

Darüber hinaus arbeitet der Diensteanbieter Pöyry laut Wirtschaftsministerium daran, in Kürze einen auf Unternehmen zugeschnittenen Dienst zur vereinfachten automatisierten Erstellung einer EEE für präqualifizierte Unternehmen anbieten zu können. Pöyry ist eine der zuständigen Präqualifizierungsstellen für Bauunternehmen des PQ-Vereins.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung soll die Eignungsprüfung für Aufträge der öffentlichen Hand durch eine in allen EU-Mitgliedstaaten einheitliche Form der Eigenerklärung vorstrukturieren und erleichtern.

Quelle:

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