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08.03.2013, Sachsen

Fördermittel für Brückenbau steigen

In Sachsen hat das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Fördermittel für Brückenbau und –sanierung um 10 Prozent erhöht.

Sächsische Landkreise und Gemeinden erhalten vom Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) mehr Fördermittel für die Ingenieurbauwerke Brücken. Rückwirkend zum 1. Januar 2013 erhöhte das SMWA den Fördersatz für zuwendungsfähige Kosten von 75 auf 85 Prozent. Den erhöhten Fördersatz, der bis Ende 2014 gilt, erhalten jedoch nur Brückenbauvorhaben, deren zuwendungsfähige Kosten nicht 500.000 Euro übersteigen. Als Ziel der Anhebung nennt Staatsminister Morlok die Unterstützung der kommunalen Ebene und die Verkehrssicherheit, da sich viele der 12.400 Brückenbauwerke, von denen 8.860 in kommunaler Hand sind, in einem „desolaten Zustand“ befinden. Für den kommunalen Straßen- und Brückenbau stehen 2013 insgesamt 132 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, die beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden können und laut Beschluss des sächsischen Landtags Ende letzten Jahres hauptsächlich für die Sanierung und Erneuerung von Brücken verwendet werden sollen.

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