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12.08.2013, Deutschland

Soziale Nachhaltigkeit beim Einkauf

Für den Einkauf von IT-Hardware liegen der öffentlichen Hand Kriterien für eine soziale Nachhaltigkeit vor.

Am 7. August präsentierten der Hightech–Verband BITKOM und das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern die gemeinsam festgelegten sozialen Nachhaltigkeitskriterien, die beim Einkauf von IT-Hardware von der öffentlichen Hand berücksichtigt werden sollen. Es ist die erste Branchenvereinbarung dieser Art, die für öffentliche Ausschreibungen gilt. Die sozialen Nachhaltigkeitskriterien orientieren sich an den Kernarbeitsnormen für die Produktherstellung, wie etwa keine Kinder- oder Zwangsarbeit oder auch keine Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe oder Herkunft. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM: „Wir freuen uns über die Einigung, weil sie Sicherheit für die Vergabestellen und die Bieter schafft.“ Die Mustererklärung soll nur der erste Schritt in einem umfassenden Stufenplan für mehr soziale Nachhaltigkeit im öffentlichen ITK-Einkauf sein. Das Marktforschungsunternehmen Techconsult hat ermittelt, dass die öffentliche Hand jährlich etwa 19 Milliarden Euro in Informations- und Kommunikationstechnik sowie in Dienstleistungen investiert, darunter etwa 2,4 Milliarden in IT-Hardware.

Die Mustererklärung und die vertragliche Regelung stehen unter www.nachhaltige-beschaffung.info zum Download zur Verfügung.

Quelle: BITKOM, Pressemitteilung vom 7. August 2013

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