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01.08.2013, Deutschland

Systematisch nachhaltig Beschaffen

Für die nachhaltige Beschaffung veröffentlichte das BMELV einen Leitfaden und richtet eine Kompetenzstelle ein.

In einer Pressemitteilung gab das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bekannt, dass es, um die nachhaltige Beschaffung in seinem Bereich stärker zu fördern, einen Leitfaden veröffentlicht hat und eine Kompetenzstelle einrichtet. Grundlage für beide Neuerungen ist der Aktionsplan der Bundesregierung, nachwachsende Rohstoffe zu nutzen und zu fördern. Mit diesem sollen etwa die öffentlichen Auftraggeber ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und biobasierte Produkte in der Beschaffung etablieren.

Der Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung

Der Leitfaden dient der nachhaltigen Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen im Geschäftsbereich des BMELV. „Innovativ, energieeffizient, nachwachsend, biobasiert, zertifiziert, fair und sozial – das sind wichtige Kriterien bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen. Der Bund geht hier mit gutem Beispiel voran“, sagte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in Berlin. Bei der Beschaffung sollen demnach neben dem Preis auch andere Kriterien berücksichtigt werden. „[…] Der neue Leitfaden zeigt, wie die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen in unserem Geschäftsbereich noch intensiver als bisher auf das Ziel der Nachhaltigkeit ausgerichtet werden kann“, so Bleser.

Die Kompetenzstelle

Um das Ziel der nachhaltigen Beschaffung besser umsetzen zu können, wird in der „Zentralen Vergabestelle“ des BMELV bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Kompetenzstelle für „Nachhaltige Beschaffung“ eingerichtet. Beratungen und die Erarbeitung von Produktkatalogen als Unterstützung für die Vergabepraxis werden die Aufgaben der Kompetenzstelle sein.

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