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23.05.2017, Deutschland

Weniger Kosten

Bei einer Ausschreibung für Windanlagen hat die Bundesnetzagentur 70 Geboten einen Zuschlag erteilt.

Zunehmender Wettbewerb unter den Betreibern dürfte auch an Land erzeugten Windstrom für Verbraucher künftig günstiger machen. Bei einer Ausschreibung hat die Bundesnetzagentur 70 Geboten mit einer Gesamtleistung von 807 Megawatt einen Zuschlag erteilt.

Im Schnitt wird der Windstrom noch mit 5,71 Cent pro Kilowattstunde aus dem EEG gefördert. Insgesamt seien 256 Gebote für gut 2.100 Megawatt eingereicht worden, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn mit. Behörden-Chef Jochen Homann sprach von einem „erfreulich hohen Wettbewerbsniveau“. Der Energieminister Habeck aus Schleswig-Holstein sagte, „gut ist auch, dass vor allem Bürgerenergie zum Zuge kommt. Das ist für die Akzeptanz der Energiewende ein Grundpfeiler.“

Mitte April war die erste Ausschreibung für Windanlagen vor den deutschen Küsten zu Ende gegangen. Den Zuschlag erhielten Parks mit einer durchschnittlichen Förderung von 0,44 Cent je Kilowattstunde. Die Ausschreibung ist ein Ergebnis der vorerst letzten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie löst das bisherige Modell einer pauschalen Förderung mit festen Vergütungssätzen ab.

Mehr zum Thema EEG lesen Sie in unserem Vergabe24-Blog.

Quelle: dpa

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