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10.01.2019, Rheinland-Pfalz

Handwerkerschaft kritisiert Vergabepraxis von Kommunen

Vier Monate vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die Handwerkerschaft des Landes klare Forderungen an die künftige Regierung.

Nach Auffassung der Handwerkerschaft in Rheinhessen sollten Kommunen öffentliche Aufträge mittelstandsfreundlicher ausschreiben. Häufig gingen Aufträge an Generalunternehmer statt an Betriebe aus der jeweiligen Region, sagte die Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, Anja Obermann. Regionalen Handwerkern würde es entgegenkommen, wenn ein Projekt nicht als Ganzes, sondern gewerkespezifisch ausgeschrieben werde.

Bei Vergaben sollte berücksichtigt werden, ob eine Firma ausbilde, sagte Stefan Korus, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen. Auch Umweltaspekte sollten eine Rolle spielen. So könnte etwa berücksichtigt werden, dass regionale Betriebe kürzere Anfahrten hätten. Mit Blick auf die Kommunalwahl in rund vier Monaten wünscht sich die Handwerkerschaft zudem einen fixeren Ausbau des schnellen Internets und eine bessere Ausstattung von Schulen – gerade in Zeiten der Digitalisierung. Oft gebe es nur einen PC pro Lerngruppe oder es fehle an technischer Betreuung von EDV-Geräten.

Quelle: dpa

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