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23.04.2015, Deutschland

Intransparente staatliche Aufträge

Laut einer Umfrage der AHK in Bulgarien ist die Vergabe staatlicher Aufträge in Bulgarien intransparent.

In Bulgarien tätige Unternehmer aus Deutschland beklagen die geringe Rechtssicherheit sowie ungenügende Korruptionsbekämpfung in dem Balkanland. In einer am Donnerstag in Sofia veröffentlichten Umfrage der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer (DBIHK) nimmt das EU-Land in puncto Rechtssicherheit den letzten Platz unter 16 Staaten Mittel- und Osteuropas ein – hinter Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina.

Bei der Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität sowie bei der politischen Stabilität steht Bulgarien gerade noch vor diesen Nicht-EU-Staaten auf Platz 14. Die deutschen Unternehmer bemängeln auch, dass es bei der Vergabe staatlicher Aufträge in Bulgarien intransparent zugehe.

Die deutschen Firmen lobten dagegen das günstige Steuer-Umfeld in Bulgarien sowie die billigen Arbeitskräfte, sagte der DBIHK-Hauptgeschäftsführer Mitko Wassilew. 88 Prozent der im Februar 2015 befragten Unternehmen würden erneut in Bulgarien investieren.

Deutschland bleibt auch 2014 Bulgariens wichtigster Handelspartner:
Der bilaterale Handelsaustausch erreichte im vergangenen Jahr laut Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft mit 5,9 Milliarden Euro einen neuen Rekord.

Quelle: dpa

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