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30.04.2014, Deutschland

Studie zur Bietereignungsprüfung

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung veröffentlichte eine Studie zur Bietereignungsprüfung in VOB-Vergabeverfahren.

Die Studie wurde mittels einer Umfrage des Instituts für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig durchgeführt. An der Umfrage beteiligten sich 399 Vergabestellen aus Bund, Ländern und Kommunen, die durch einen Fragebogen zu ihrer Vergabepraxis in Bezug auf Eignungsprüfung befragt wurden. Die These der Studie war, dass ein Zusammenhang zwischen einer Eignungsprüfung, die nicht allen Vorgaben entspricht, und der noch bestehenden Zurückhaltung von Firmen gegenüber einer Präqualifikation besteht. Die Ergebnisse der Studie, die bereits im Dezember 2013 veröffentlicht wurde, zeigen, dass die Eignungsprüfung sowohl von Bund und Ländern als auch von Kommunen unterschiedlich, auch im Umfang der Prüfung, umgesetzt wird. Mehr oder weniger regelmäßig werden im VOBVergabeverfahren aber zumindest die Unterlagen des Angebots in Bezug auf die Eignungskriterien Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit genauer unter die Lupe genommen. Zudem werden oftmals Eigenerklärungen als Eignungsnachweise anerkannt.

Der gesamte Schlussbericht kann auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingesehen werden.

Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund

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