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28.07.2014, Deutschland

Umfrage zur elektronischen Vergabestatistik

Bis zum 15. August läuft eine Online-Befragung zur öffentlichen Beschaffungen im Ober- und Unterschwellenbereich.

Derzeit werden im Bereich der Oberschwellenvergaben nur einige Daten zur Beschaffung der öffentlichen Hand statistisch erfasst und an die EU-Kommission gemeldet. Für den Unterschwellenbereich existiert keine umfassende Vergabestatistik.

Umfrage gestartet

Das BMWi beabsichtigt die Einführung einer elektronischen Statistik für öffentliche Beschaffungen im Ober- und Unterschwellenbereich in Deutschland. Anlass dafür sind drei neue Richtlinien der Europäischen Kommission zur Modernisierung des öffentlichen Auftragswesens, die am 17. April 2014 in Kraft getreten sind und auch die Verpflichtungen der Mitgliedstaaten zur statistischen Erfassung von Beschaffungsvorgängen und zur Übermittlung von Informationen an die Europäische Kommission ändern.

Im Frühjahr hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  Kienbaum Managment in einem Konsortium mit weiteren Partnern beauftragt, die Grundlage für die Erhebung und Auswertung von Informationen zur öffentlichen Beschaffung in Deutschland zu entwickeln und die technische Umsetzung vorzubereiten. Ziel ist die systematische Erfassung und Analyse von repräsentativen und validen Beschaffungsdaten im Ober- und Unterschwellenbereich – die gleichzeitig bedienungsfreundlich, nutzerorientiert und wenig fehleranfällig ist.

Ein zentraler Baustein des Forschungsvorhabens ist dabei die kürzlich gestartete Online-Befragung. Diese soll ermitteln, welche Vergabedaten Vergabestellen derzeit auf welche Weise und mit welchen Mitteln erfassen und zu welchen Zwecken die Daten gegebenenfalls ausgewertet werden. Die Befragung dauert etwa 15 Minuten und ist bis zum 15. August 2014 geöffnet.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Engergie

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