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17.01.2014, Nordrhein-Westfalen

Vergabepreis NRW ging nach Bonn

Die Stadt Bonn erhielt Anfang Dezember den „Vergabepreis NRW 2013 – Wegweiser für sozial gerechte Beschaffung“.

Neben der Stadt Bonn waren auch Siegen und Dortmund für den Vergabepreis NRW 2013 nominiert. Aufgrund des kontinuierlichen Umstrukturierungsprozesses, den die Stadt Bonn ab 2012 fortlaufend und alle Verwaltungsebenen einbeziehend in Gang gebracht hat, wählte die siebenköpfige Jury die ehemalige Bundeshauptstadt zu Gewinnerin des Vergabepreises. Die Stadt Bonn gehörte zu den ersten Städten in Deutschland, die im Jahr 2004 mit einem Ratsbeschluss zur Verhinderung der schlimmsten Formen ausbeuterischer Kinderarbeit bei städtischen Beschaffungsmaßnahmen die Berücksichtigung sozialer Kriterien in ihre Beschaffungspolitik aufgenommen haben. Mit dem Beschluss des Rates der Bundesstadt Bonn vom 27. Mai 2010 zur Berücksichtigung der sozialen Kriterien (so genannte ILO-Kernarbeitsnormen) bei städtischen Auftragsvergaben war Bonn wiederum eine der ersten Kommunen, die eine Ausweitung auf alle Kernarbeitsnormen in ihre Vergaberegeln aufgenommen hat. Diese Aktivitäten können als Beiträge der Stadt Bonn zur sozialen Beschaffung in NRW und zur Entwicklung hin zum Tariftreue- und Vergabegesetz NRW gesehen werden, das im Jahr 2012 in Kraft getreten ist. Angela Schmitz vom Eine Welt Netz NRW e.V., der zusammen mit dem Bündnis für öko-soziale Beschaffung NRW den Preis auslobte, erläuterte, dass die Auszeichnung – 2013 erstmals vergeben – auch 2014 für Kommunen eine Ermutigung darstellt, diesen Weg mit Entschlossenheit zu beschreiten und fortzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Bonn

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