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11.02.2015, Berlin

Chancen für kleine Firmen

In Berlin soll durch die Reform der Auftragsvergabe auch kleinen Firmen eine Chance gegeben werden.

Öffentliche Aufträge in Berlin sollen künftig schneller genehmigt werden. Das ist das Ziel einer Reform der Vergabepraxis, die nach einem Senatsbeschluss vom 10.2.2015 gültig ist. Mit vereinfachten Verfahren sollen kleinere Berliner Firmen ermuntert werden, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen, sagte Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU).

Außerdem wurden dabei die Wertgrenzen angehoben, bis zu denen Leistungen ohne oder mit einer beschränkten Ausschreibung vergeben werden dürfen. Beispielsweise können nun Hochbau-Aufträge bis zu 20.000 Euro (bisher: 10.000 Euro) „freihändig“ vergeben werden. Bei dieser Vergabeart verhandelt der Auftraggeber mit mehreren Unternehmen, aber es gibt keine Ausschreibung.

Die Aufträge Berlins und der landeseigenen Unternehmen belaufen sich den Angaben zufolge auf vier bis fünf Milliarden Euro jährlich. Dementsprechend erhofft sich Yzer von der Reform eine Stärkung der Wirtschaftskraft Berlins. Künftig können mehr Aufträge elektronisch vergeben werden, und es werden von den Anbietern weniger Formulare verlangt. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) sagte, es gehe darum, eine Balance zu finden zwischen einer Beschleunigung der Verfahren und der Bekämpfung der Korruption im Bauwesen.

Quelle: dpa

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