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09.04.2015, Deutschland

Forderung nach Reform

In Österreich wird der Ruf nach einer Reform des dortigen Vergaberechts immer lauter.

Aus Sicht des Pensionistenverband Österreichs ist eine Reform des Vergaberechts unumgänglich, um Sozialkriterien bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. „Das derzeitige Vergaberecht mit seiner gängigen Ausschreibepraxis nach dem ‚Billigstbieter-Prinzip‘ benachteiligt Firmen, die ältere Mitarbeiter/innen beschäftigen oder Lehrlinge ausbilden.“, so Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs. Der Verband sieht jene Firmen bei den Personalkosten im Vorteil, die „weder Älteren noch Frauen einen fixen Arbeitsplatz bieten und auch ihrer Verpflichtung zur Lehrlingsausbildung nicht nachkommen. „Das billigste Angebot darf nicht länger als ‚Bestbieter‘, gesehen werden und somit den Zuschlag erhalten.“, erklärt Wohlmuth weiter. „Denn Firmen, die ältere Mitarbeiter beschäftigen, die Jugendliche ausbilden, die ihrer sozialen Verantwortung nachkommen, müssen unterstützt und gefördert – und nicht bestraft werden!“

Quelle: Pensionistenverband Österreich

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